Wir LIEFERN ZUKUNFT

Innovationstag im digitalen Format am 2.12.2020 – Unternehmenskultur als Schlüssel zu innovativen Geschäftsfeldern

Eine Veranstaltung der Senerco GmbH und der VKU-Landesgruppen Rheinland-Pfalz und Hessen

Die Veranstaltungsreihe der Innovationsveranstaltungen fand am 2.12. in digitaler Form ihre Fortsetzung: die wieder sehr gut besuchte Veranstaltung rief eine rege Beteiligung hervor und ergab eine sehr positive Bewertung durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auch die Geschäftsführer der beiden VKU-Landesverbände waren mit dem Ergebnis dieser vollständig digitalen Veranstaltung mehr als sehr zufrieden – eine Fortsetzung der Innovationsveranstaltungen ist bereits in Planung…

Zur thematischen Einführung dienten zwei Impulsvorträge, die ganz bewusst den Schwerpunkt auf die InnovationsKULTUR legten.

Sven Pietsch von Innoloft, einem B2B-Innnovationsnetzwerk, zeigte in seinem Impulsvortrag „Von der Idee zum Geschäftsmodell – Arbeitsweisen und Beispiele von Start-ups“ wie unter den neuen Bedingungen mittlerweile vollkommen Branchenfremde als digitaler Stromanbieter in den Markt eintreten können. Eine direkte Übertragung auf die klassischen Unternehmen ist herausfordernd, die Bedeutung der Mitarbeiter und des zielorientierten Umgangs miteinander wurden deutlich.

Isabelle Weyand, Beraterin/Coach, ergänzte im zweiten Impuls „Menschen und Organisationen in Veränderungsprozessen: Was Sie unbedingt wissen sollten!“ die wesentlichen Faktoren, damit Menschen die notwendigen Veränderungen in einem Unternehmen auch aktiv mitmachen. Eine ihrer Kernthesen war, dass ein Veränderungswille bei dem einzelnen Mitarbeiter nur dann vorhanden ist, wenn ein Veränderungswunsch vorliegt, der Weg machbar erscheint und das angestrebte Ziel zudem attraktiv erscheint.

Im zweiten Block der Veranstaltung wurden die zwei wichtigsten Pfeiler für Veränderungen diskutiert: zum einen die Bedeutung einer auf Veränderungen ausgerichteten Organisation, zum anderen das Instrumentarium, dass für notwendige Innovationen offensteht.

Dr. Jobst Klien, KLIEN Konsultation wies in seinem Vortrag „Wie fördern Struktur und Kultur die Veränderungsbereitschaft?“ darauf hin, dass das Wissen um bestimmte neue Geschäftsfelder und Kreativitätstools absolut notwendig, aber nicht hinreichend ist, um dauerhafte zukunftsfähige Strukturen zu installieren. Er zeigte dabei sehr plastisch, dass insbesondere das Menschenbild ein Kreativitätsmörder sein kann, so dass man den Marktanforderungen durch Digitalisierung und Energiewende in keiner Weise mehr gerecht werden kann.

Darauf aufbauend stellte Bernd Reichelt, Stadtwerke Menden in seinem Vortrag „Ein praktischer Umsetzungsansatz bei einem Stadtwerk“ am Beispiel der Stadtwerke Menden das Modell der dienenden Führung mit all ihren Konsequenzen vor: der Mensch steht im Mittelpunkt, und dadurch entstehen die notwendigen Freiräume für Kreativität.

In seinem Vortrag „Testen und Bewerten von Ideen“ stellte Walter Schmitz einen Überblick zu Kreativitäts- und Innovationswerkzeugen für die verschiedenen Phasen des Weges von dem Auftrag bis hin zum fertigen Produkt vor.

Abschließend folgten drei Kurzvorträge mit direktem Praxisbezug:

Michael Zohner, Everlean stellte in seinem Vortrag „Kontinuierliche Verbesserung im digitalen Zeitalter – am Beispiel Everlean“ das Werkzeug Everlean vor, das es erlaubt, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne jede formale Hürde an Verbesserungen mitarbeiten zu lassen – und diese Beiträge gleichzeitig zu strukturieren und nachzuverfolgen.

Thorsten Steinmann, Stadtwerke Speyer konnte in seinem Vortrag „Best‐Practice‐Beispiel Innovationsentwicklung bei den Stadtwerken Speyer“ mit der Innovationsentwicklung bei den Stadtwerken Speyer ein anschauliches Beispiel für die Umsetzung von Innovationsmanagement zeigen.

Burghardt Garske, humbee solutions, zeigte in seinem Beitrag „Freiräume für Innovation schaffen ‐ wie Sie mit humbee die E‐Mail basierten Arbeitsprozesse verschlanken und damit bis zu 30 % Zeit sparen“, wie mit humbee in einer digitalen Arbeitswelt Daten aus den unterschiedlichsten Quellen geordnet zur Verfügung gestellt werden können.

Diese drei Vorträge unterstrichen noch einmal eindrucksvoll, wie sich Einbindung und Teilhabe von Mitarbeitern auch durch digitale Werkzeuge positiv auf die Arbeitsumgebung bemerkbar machen.

 

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